Internetanbindungen

Knotenpunkte

Internet-Knoten sind die Netzknoten oder Netzwerkelemente des Internets, sie dienen als Austauschpunkte für den Datenverkehr des Internets. Gebräuchlich ist die Verwendung der Abkürzung IXP für Internet Exchange Point. In den USA ist der Begriff NAP (Network Access Point) gebräuchlicher. Es wird weiterhin zwischen Public Peering Points und Private Peering unterschieden. An einem Internet-Knoten sind mehrere Internetdienstanbieter, oft mehrere hundert, so zusammengeschlossen, dass sie Datenverkehr zwischen ihren jeweiligen Netzen austauschen können. So können zum Beispiel Kunden eines Kabelnetzbetreibers besonders schnell Inhalte eines Inhalteverteilers abrufen. Gewisse Internet-Knoten dienen als Schnittstellen zwischen Rechnernetzen (LANs, MANs und WANs). Den Gesamtverbund der als autonome Systeme bezeichneten Netzwerke (also den einzelnen Anbietern) bildet das Internet. Die Systematik, nach der die Netzwerke zu einem Gesamtverbund zusammengeschaltet und Pakete darin vermittelt werden, wird durch das Internet Protocol geregelt.

Internet-Knoten dienen in erster Linie als Uplink für regionale Carrier. Der Datenaustausch zwischen den Teilnehmern (Provider oder Netzbetreiber) wird durch ein sogenanntes Peering-Agreement geregelt. Dieser Vertrag besagt, dass beide Anbieter Datenverkehr in das Netz des anderen Anbieters leiten dürfen, um zum Beispiel deren Endkunden zu erreichen.

Internet-Knoten erhöhen die Effizienz und die Ausfallsicherheit des Datenaustausches.

            

Sicherheit | Lampert, TV, Internet, Telefonie

Textquelle: Wikipedia